Beratung beginnt nicht mit der Analyse, sondern mit Kontakt. Ich höre genau hin, wie Sie Ihr Anliegen beschreiben – denn in der Art, wie ein Problem gebaut ist, steckt oft schon der Schlüssel zu seiner Lösung.
Eher kontaktvoll als taktvoll: Ich spreche aus, was ich im Gespräch wahrnehme – auch das, was zwischen den Zeilen liegt. Denn heiße Eisen zeigen sich oft im Schweigen.
Wer einen Berg besteigt, sieht den Berg nicht. In der Planung liegt er klar vor einem – in der Wand sieht man nur noch Fels und den nächsten Griff. Wer mitten in einer Situation steckt, sieht vor allem das Problem.
Ich lege meine Hypothesen offen, mache Muster und Widersprüche sichtbar und stelle infrage, was als gesetzt gilt. So sehen Sie sich und Ihre Situation wieder von außen – und finden Lösungen, die vorher verstellt waren.
Immer wieder dieselben Gedanken, dieselben Schleifen – und kein Durchkommen. Ein Impuls von außen kann diesen Strudel unterbrechen. Plötzlich wird etwas klar, und Sie handeln anders als bisher.
Nicht alles wird sofort gut, aber besser: Sie fassen wieder Tritt, nehmen den Faden auf und finden Ihren Weg. Es wird nicht unbedingt leichter – aber stimmiger mit Blick auf Ihr Ziel.
Ich berate Organisationen und ihre Führungskräfte – aus Immenstadt im Allgäu, zwischen München, Bodensee und Zürich. Seit über 20 Jahren begleite ich Teams, Führungskräfte und Geschäftsleitungen, wenn Zusammenarbeit klemmt, Veränderung ansteht oder Entscheidungen festhängen.
Gelernt habe ich auf drei Wegen. Als Schreiner: wie man seine Arbeit ordentlich macht und immer wieder Lösungen findet, wenn Probleme auftauchen. Beim Alpenverein: Gruppenprozesse und die Ausbildung von Multiplikatoren, mit dem Schwerpunkt Entscheiden unter Unsicherheit – am Berg wie im Team. Im Studium der Arbeits- und Organisationspsychologie, Philosophie und Politikwissenschaft: das systemtheoretische Fundament. Ich arbeite mit Hypothesen statt Rezepten.
Ich sage, was ich wahrnehme, und lasse Humor zu, wo er Spannung löst. Die Rollen sind dabei klar: Das Was (das Ziel) gehört Ihnen, das Wie (der Prozess) mir.
Jahrgang 1978, verheiratet, Vater von Zwillingen.
Wenn Zusammenarbeit klemmt, ein Team neu startet oder nach einem Konflikt wieder Tritt fassen soll.
Wenn Strukturen, Rollen und Abläufe nicht mehr zur Aufgabe passen – und Veränderung über Monate begleitet werden soll.
Für Entscheidungen unter Unsicherheit, eine neue Rolle oder die heißen Eisen, die man nicht im eigenen Haus besprechen will.
Klausuren, Strategietage, Großgruppen: Sie arbeiten am Inhalt, ich mache den Weg dorthin leichter.